Respektvolles Miteinander

Bild: Astrid Knie

Als Bürgermeister ist für mich eines klar: Die hohe Lebensqualität unserer Stadt soll allen Wienerinnen und Wienern zugutekommen, ungeachtet von Geschlecht, Herkunft, Sprache, Religion, Alter oder sexueller Orientierung. In Wien halten wir die Menschenrechte hoch, bauen gesellschaftliche Brücken und begegnen Vorurteilen im gemeinsamen Gespräch. Das macht unsere Stadt aus!

Mir war immer schon wichtig, dass Ordnung und Sicherheit in einer Großstadt wie Wien eine große Rolle spielen. Wien ist eine der sichersten Metropolen der Welt. Wo 1,8 Millionen Menschen aufeinandertreffen, bedarf es Spielregeln, um das Zusammenleben für alle so angenehm wie möglich zu gestalten. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Alkoholverbot am Praterstern. Das Alkoholverbot ist begleitend zu anderen Maßnahmen, wie Sozialarbeit vor Ort, zu sehen. Als Bürgermeister kann ich es aber nicht dulden, dass einzelne auffällige Personen 150.000 Menschen beeinträchtigten, die einen Bahnhof nutzen wollen. Denn wenn ich zwischen alkoholisierten und womöglich aggressiven Menschen oder Frauen, die sich nicht sicher fühlen, entscheiden muss, dann brauche ich nicht lange nachzudenken. Der öffentliche Raum muss für alle nutzbar sein – besonders für Schwächere.